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Herbstblues – Wege aus dem Tief

Wenn die Tage kürzer und kälter werden und das Licht schwindet, schlägt das bei vielen Menschen auf die Stimmung. In der dunklen und kalten Jahreszeit sind Herbstblues oder auch Winterdepression keine Seltenheit. Mögliche Anzeichen sind beispielsweise eine niedergedrückte Stimmung, Ängstlichkeit oder Müdigkeit bzw. eine längere Schlafdauer. Auch größerer Hunger auf Süßes kann dazu zählen.

Betroffen sein kann hier grundsätzlich jeder, bei allein lebenden Menschen ist das Risiko jedoch höher, da auch Einsamkeit solche Verstimmungen begünstigt. Männer sind zudem seltener betroffen als Frauen.

 

Als wesentliche Ursache für das Tief im Herbst gilt Lichtmangel. Von Natur aus orientiert sich der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen an der Helligkeit. Von den Lichtverhältnissen gesteuert, fängt der Körper schließlich an, verstärkt Melatonin zu produzieren. Dieser Stoff, dient dazu, den Schlafrhythmus zu bestimmen und macht entsprechend müde. In früheren Zeiten war der Winter die Jahreszeit, die unsere Vorfahren in einer Art „Energiesparmodus“ verbracht haben, verbunden mit mehr Schlaf und Gewichtszunahme. Das kommt in der Natur heute noch vor, so halten viele Tierarten Winterschlaf oder Winterruhe. Dieses Herunterfahren beginnt bereits im Herbst, wenn deutlich spürbar ist, dass die Tage kürzer werden.

In unseren modernen Zeiten, in denen beispielsweise bei Arbeitszeiten kein Unterschied zwischen Sommer und Winter gemacht wird, passt dieser Mechanismus jedoch nicht mehr zu unserer Lebensweise.

 

Wie findet man aber nun aus dem Stimmungstief in der dunklen Jahreszeit heraus? Frische Luft und Bewegung stehen hier ganz oben auf der Liste. Auch an trüben Tagen sollte man möglichst viel Zeit draußen verbringen, denn natürliches Licht ist künstlichem Licht in jedem Fall überlegen und hebt die Stimmung. Außerdem bringt Bewegung den Kreislauf in Schwung, Sport sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen, die der Körper gerade dringend braucht. Aktivitäten lenken außerdem von schlechter Laune ab und gerade bei Verabredungen mit Freunden oder Ausflügen mit der ganzen Familie tankt man zusätzlich positive Energie.

An trüben Tagen helfen Spiele oder einfach ein Hobby: Stricken, Zeichnen, ein Instrument spielen oder auch in einem guten Buch versinken, alles ist erlaubt, was Spaß macht und dem Geist etwas zu tun gibt.

So eignen sich Herbsttage auch sehr gut dafür, bisher unerledigte Dinge endlich abzuhaken. Gerade an Tagen mit Dauerregen verpasst man draußen nichts und kann sich in aller Ruhe allem anderen widmen. Eine To-Do-Liste abzuarbeiten, klingt nicht nach Spaß, tut dem Kopf aber sehr gut: Man kann sich endlich Dinge vom Hals schaffen, die einen dann nicht mehr beschäftigen, und hat gleichzeitig Kapazitäten für Neues.

 

Auch mit der Ernährung kann man dem Stimmungstief entgegenwirken. Nudeln, Kartoffeln, Bananen, aber auch Nüsse und Trockenfrüchte sind sinnvoll, da sie wichtige Stoffe wie beispielsweise den Stimmungsaufheller Serotonin und außerdem Magnesium enthalten. Zimt, Kardamon und Schokolade wirken sich ebenfalls positiv aus, genauso wie ein gesundes und vielleicht sogar warmes Frühstück. Dafür kann man beispielsweise Porridge zubereiten, das in seiner Grundform lediglich aus gleichen Teilen von Haferflocken, Wasser und Vollmilch besteht, die vermischt und aufgekocht werden. Mit Früchten verfeinert oder auch mit Zucker und Zimt leicht gewürzt, versorgt es den Körper eine ganze Weile mit Ballaststoffen und Energie. Man läuft mit so einem Frühstück auch nicht Gefahr, vor dem Mittag schon wieder Opfer von Heißhunger zu werden.

Da man im Herbst und Winter häufiger müde ist, ist es umso wichtiger, genug zu schlafen. Im Sommer kann man sich morgens vom Sonnenlicht wecken lassen, in der dunklen Jahreszeit helfen hier beispielsweise Tageslichtwecker.

Auch sonst darf man sich im Herbst ruhig eine Extraportion Gutes tun und beispielsweise ein heißes Bad oder einen Ausflug in den Wellness-Tempel genießen. Herbst und Winter als eine Zeit zum Auftanken zu sehen, wie es lange Zeit auch der Fall war, kann schon enorm helfen, um nicht im Tief zu versinken.

Findet man jedoch gar nicht mehr aus dem Stimmungstief heraus, ist Vorsicht geboten: Herbstblues und Winterdepression können ernst zu nehmende Ausmaße annehmen, so spricht man auch von einer von der Jahreszeit abhängigen emotionalen Störung oder auch depressiven Störung. Ein Anzeichen dafür kann, im Gegensatz zum Heißhunger, der typisch für den Herbstblues ist, eine auftretende Appetitlosigkeit sein. Besteht der Verdacht auf eine solche Form der Depression, sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen.

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